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IBICS Herbstausfahrt 2020 mit Sylvia und Egon
Wer hätte vor einem Jahr geglaubt, dass der IBICS 2020 gerade einmal einen einzigen Club Anlass durchführen kann. Umso mehr hat sich der kleine aber feine Teilnehmerkreis über den Anlass von Sylvia und Egon Käppeli am 13. September gefreut. Auf dem Parkplatz vom Hotel Linde in Fislisbach hätte ein Laie wirklich Probleme gehabt herauszufinden welcher Automobil-Marke die Teilnehmenden fröhnen. Erst bei näherer Betrachtung kam man auf drei Fahrzeuge der Marke Iso. Neben dem schönen Rivolta GT der Gastgeber war der treue Rivolta GT von Wollenmanns und der Iso Lele, welcher bei Thomas Keller seit vielen Jahren den Stellvertreter für den ersehnten Iso Grifo übernimmt, dabei. Auch dabei waren diverse Fremdmarken Aston Martin, Lamborghini Espada, Maserati Mexico auch ein Rolls-Royce Silver Shadow. Eine Premiere hat der Schreibende beim Studebaker Cabriolet von Kurt Büchi erlebt. Dieses Einzelstück hat Kurt selber gebaut, eine wunderschöne Rarität. Nicht nur Fahrzeuge waren dabei, auch Menschen. Hans und Jani waren weit angereist. Erfreulicherweise gab es auch einige junge Teilnehmende, der IBICS Nachwuchs scheint gesichert. Bei warmem Wetter wurden wir im Restaurant Linde bestens verpflegt. Ein schöner Garten und die freundliche Bedienung rundeten die kulinarische Freude ab. Offenbar ist Egon Käppeli ein gern gesehener Gast in dieser Lokalität, die sich auch sonst für einen Aufenthalt empfiehlt. Das ist noch Gastronomie mit Herz und Seele. Nach dem Mittagessen und ausgiebigen Gesprächen führte uns Egon Käppeli zu Georg Kaufmann Historic Racing in Busslingen. Das sind Georg und seine beiden Brüder, alles wilde Kerle. Der eine befasst sich mit Motorrädern, der andere mit Rennwagen und der dritte mit allem Anderen. Mit lebhaften Beschreibungen wurde uns geschildert, dass ein Morgan Threewheeler eine ganz wilde Maschine mit extremen Fahrleistungen sei. Dann stand auch noch ein custom modified Morgan mit 4 Rädern da. Sehr leicht, leistungsfähig und nicht minder spektakulär. Maserati Rennwagen aus den 50ern, ein wunderschöner Lagonda Rennwagen und zahlreiche Moto Guzzi Motorräder, auch ein seltenes Moto Guzzi Mofa waren zu sehen. Das Eindrückliche an dieser Sammlung ist, dass es sich eben nicht um Steh- sondern um Fahrzeuge handelt. Die werden häufig bewegt. Das spürt man und das ist gut so. Im Anschluss an die Besichtigung der Kaufmann Sammlung ging es ein Stockwerk höher. Dort hat ein Kollege der Kaufmann Brüder eine Schrauber Garage mit Arbeitsplätzen für Liebhaber eingerichtet. Hauptsächlich britische Fahrzeuge standen dort unter anderem MG und Jaguars. Auch hier war ein Erfahrungsaustausch mit den Besitzern und Schraubern möglich und aufschlussreich. Schliesslich fuhr der Tross weiter zu Sylvia und Egon Käppeli nach Affoltern am Albis. Egon und Sylvia boten uns eine perfekte Umgebung für ein solches Treffen. Zuallererst – die beiden waren liebevolle Gastgeber. Man spürte buchstäblich, dass sie einmal Gastronomie betrieben haben. Wir wurden herzlich bewirtet und hatten genügend Zeit für entspannte Gespräche. Natürlich darf Egons Fuhrpark nicht unerwähnt bleiben. Er hat uns in einige Geschichten rund um die Marke Riley eingeführt. Auch Raubkatzen (Jaguars) stehen einige in den geräumigen Lokalitäten. Besonders gefallen hat dem Schreibenden auch Egons Liaison zur Marke Revox (auf dem einen Bild zu sehen). Da stehen zahlreiche Geräte dieser verwelkten, schweizerischen Edel Audio Marke herum. Als die Dunkelheit langsam hereinbricht machen sich die meisten auf den Heimweg. Eine schöne Rückfahrt im Silver Shadow rundet dieses Treffen schliesslich ab. Unser Dank geht an Sylvia und Egon. Eure Gastfreundschaft und auch die Initiative zur Organisation haben uns beeindruckt.